Dr. med. Fabiola Felten
Fachärztin für Frauenheilkunde
Kirchweg 76
50858 Köln
fon: 0221-9486900
mail: info@dr-felten.de
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen – auch für unsere Gesundheit.
Gynäkologische Praxis
Dr. med. Fabiola Felten
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sind für Sie mit Zeit und Expertise da.
ÖFFNUNGSZEITEN
Mo, Di: 08:30 – 14:00
Mi: 08:30 – 13:00 & 15:00 – 18:00 Uhr
Do: 08:30 - 13:00 & 17:00 - 20:00 Uhr
Fr: 08:30 – 13:00 Uhr

Meine berufliche Laufbahn führte mich durch verschiedene Bereiche der Frauenheilkunde und ermöglichte mir einen umfassenden Blick auf die Gesundheit von Frauen in allen Lebensphasen.
Ich war sowohl in einem großen Kölner Krankenhaus mit einer umfangreichen Geburtshilfe und einem spezialisierten Endometriosezentrum als auch in einer etablierten gynäkologischen Gemeinschaftspraxis in Köln-Lindenthal tätig. Darüber hinaus durfte ich im Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln Frauen mit einem erblichen Krebsrisiko beraten und begleiten.
Diese unterschiedlichen Stationen haben meine fachliche Entwicklung geprägt und meinen Anspruch bestärkt, medizinische Kompetenz mit einer individuellen und vertrauensvollen Betreuung zu verbinden.
Als Mutter von zwei Kindern weiß ich auch aus eigener Erfahrung, wie unterschiedlich die Fragen, Wünsche und Herausforderungen sein können, die Frauen im Laufe ihres Lebens begleiten.
Deshalb ist es mir besonders wichtig, jeder Patientin mit Zeit, Empathie und fachlicher Sorgfalt zu begegnen. Eine verständliche Beratung, eine Behandlung auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie der Einsatz moderner Diagnostik und innovativer Technologien bilden die Basis meiner täglichen Arbeit.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Sie in jeder Lebensphase vertrauensvoll, langfristig und kontinuierlich begleiten zu dürfen.
Gynäkologische Früherkennung

Die Krebsfrüherkennung erfolgt jährlich ab dem 20. Lebensjahr. Neben der gynäkologischen Tastuntersuchung wird ein Abstrich (PAP-Abstrich) zur Krebsfrüherkennung des Gebärmutterhalses entnommen und durch die Pathologie beurteilt.
Die gesetzliche Krankenkasse sieht seit 2020 ab dem 35.Lebensjahr zusätzlich einen HPV-Abstrich vor. Sind beide Abstriche unauffällig, steht der nächste Abstrich nach der GKV nach 3 Jahren wieder an. Die Vorsorge im Rahmen der Tastuntersuchung des kleinen Beckens und der Brust bleibt jedoch jährlich grundsätzlich bestehen. Ein Abstrich in der Zwischenzeit ist eine Eigenleistung.
Mehr Infos zu HPV (Humane Papillomaviren) finden Sie unter Impfungen.
Ab dem 30. Lebensjahr kommt die Tastuntersuchung der Brust dazu.
Das Mammographiescreening ist eine radiologische Diagnostik ab dem 50.Lebensjahr alle 2 Jahre. Sie erhalten die Einladung in der Regel per Post nach Hause.
Früherkennung der Brust
Die Brust ist ein sensibles Organ, welches auch genau so behandelt werden sollte.
Brustkrebs ist häufig und die Sorge davor ist groß. Jedoch ist Brustkrebs inzwischen immer besser therapiebar. Durch die stetig fortschreitende Technik, gelingt es heutzutage die kleinsten Befunde früh zu erkennen. Diese -Früherkennung- ist dabei maßgebend für den Erfolg der Therapie.
Abhängig von der Anamnese, rate ich daher zu einem hochauflösenden Ultraschall ab dem 35. Lebensjahr, jährlich.
Schwangerschaftsvorsorge
Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit voller Vorfreude, Veränderungen und neuer Fragen. Mir ist es wichtig, Sie in dieser Lebensphase medizinisch kompetent und zugleich persönlich zu begleiten.
Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge stehen die Gesundheit von Mutter und Kind sowie eine individuelle Betreuung im Mittelpunkt. Neben den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen nach den Mutterschaftsrichtlinien nehme ich mir Zeit für Ihre Fragen und begleite Sie durch die verschiedenen Phasen Ihrer Schwangerschaft – verständlich, einfühlsam und auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Durch moderne Ultraschalldiagnostik und eine sorgfältige Betreuung können die Entwicklung Ihres Kindes sowie Ihr eigener Gesundheitszustand kontinuierlich überwacht werden. Dabei lege ich großen Wert auf eine ruhige Atmosphäre und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, damit Sie sich jederzeit gut aufgehoben fühlen.
Jede Schwangerschaft ist einzigartig. Deshalb stimme ich die Vorsorge individuell auf Ihre persönliche Situation und Ihre Bedürfnisse ab und begleite Sie vom positiven Schwangerschaftstest bis zur Geburt.
Ich freue mich darauf, Sie in dieser besonderen Zeit begleiten zu dürfen.
Endokrinologie
Die Endokrinologie ist der Dreh- und Angelpunkt für die allermeisten Funktionen des Körpers. Manchmal ist es bloß ein Baustein der nicht passt, der jedoch zu einer hormonellen Dysbalance führt und damit weitreichende Folgen nach sich ziehen kann.
Frauenärzte sind die maßgeblichen Begleiter der gynäkologischen Endokrinologie in jedem Alter.
In der Adoleszenz ist ein einfühlsamer Erstkontakt das Fundament für eine regelmäßige Versorgung. Nur durch ein Grundvertrauen kann ein Ort entstehen, wo sich Mädchen und junge Frauen sicher fühlen.
Während der Geschlechtsreife sehe ich mich als Beraterin unter anderem während der Familienplanung. Jede Frau, jedes Paar ist individuell. Bereits in der Praxis kann durch den Blick auf die Endokrinologie beispielsweise durch ein Zyklusmonitoring Rückschlüsse gezogen werden, die helfen können, den eigenen Körper besser zu verstehen.
Auch in der Zeit um die Menopause herum, der Perimenopause, ist die professionelle Begleitung und Aufklärung bedeutsam. Mein Ziel ist es dabei, auf verschiedene Wege hinzuweisen, um dann gemeinsam den Richtigen zu wählen.
Das Senium bedarf ebenfalls eine sorgfältige, einfühlsame Begleitung, in der sich die Frauen weiterhin aufgehoben und gesehen fühlen.
Grundsätzlich ist für mich eine ganzheitliche und manchmal auch interdisziplinäre Beratung für jedes Alter bedeutsam.
Wechseljahre/Menopause
Bioidentische Hormone
Wechseljahre – wenn sich plötzlich vieles verändert
Manchmal sind es nicht die großen Veränderungen, sondern viele kleine Dinge, die uns aus dem Gleichgewicht bringen.
Die Wechseljahre sind eine ganz natürliche Phase im Leben einer Frau – und dennoch können sie sich alles andere als natürlich anfühlen.
Oft beginnt es schleichend: Der Schlaf wird unruhiger, die Belastbarkeit verändert sich, die Stimmung schwankt. Plötzlich fällt es schwerer, das Gewicht zu halten, die Haut und Schleimhäute werden trockener oder die gewohnte Energie fehlt. Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Herzklopfen, Gelenkbeschwerden oder Veränderungen der Sexualität können hinzukommen.
Und manchmal entsteht einfach das Gefühl:
„Ich bin nicht mehr ganz ich selbst.“
Gerade weil die Beschwerden so unterschiedlich sein können, werden sie nicht immer unmittelbar mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht. Für manche Frauen ist diese Zeit kaum spürbar, andere erleben sie als deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität.
Wechseljahre sind individuell – ihre Behandlung sollte es auch sein.
Nicht jede Frau benötigt eine Therapie. Entscheidend ist vielmehr die Frage: Wie geht es Ihnen mit den Veränderungen?
Wenn Beschwerden belasten, gibt es heute unterschiedliche Möglichkeiten, sie zu behandeln. Dazu gehören Veränderungen des Lebensstils, Bewegung, Ernährung und Schlafhygiene ebenso wie ausgewählte pflanzliche oder nicht-hormonelle Therapieansätze.
Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichend helfen oder die Beschwerden stärker ausgeprägt sind, kann auch eine individuell abgestimmte Hormontherapie eine Möglichkeit sein.
Bioidentische Hormone – was bedeutet das eigentlich?
Der Begriff „bioidentisch“ bedeutet, dass die verwendeten Hormone in ihrer chemischen Struktur den körpereigenen Hormonen entsprechen.
Estradiol kann unter anderem über die Haut – beispielsweise als Gel, Spray oder Pflaster – angewendet werden. Ist die Gebärmutter vorhanden, muss bei einer systemischen Östrogentherapie zusätzlich ein geeigneter Schutz der Gebärmutterschleimhaut durch ein Gestagen erfolgen.
Ob eine Hormontherapie sinnvoll ist, welche Hormone infrage kommen und in welcher Dosierung sie eingesetzt werden, sollte immer individuell entschieden werden.
Zwischen „Aushalten“ und einer Hormoneratztherapie gibt es nicht nur einen Weg.
Mir ist wichtig, Wechseljahresbeschwerden nicht nach einem festen Schema zu behandeln.
Manche Frauen wünschen sich zunächst eine möglichst sanfte, pflanzlich orientierte Unterstützung. Andere möchten bewusst wissen, welche Möglichkeiten eine moderne Hormontherapie heute bietet.
Es geht nicht darum, Hormone um jeden Preis einzusetzen – aber ebenso wenig darum, Beschwerden um jeden Preis auszuhalten.
Im Mittelpunkt stehen Ihre persönlichen Beschwerden, Ihre Wünsche, Ihre medizinische Vorgeschichte und eine sorgfältiges Abwägen von Nutzen und möglichen Risiken.
Wieder mehr bei sich selbst ankommen.
Die Wechseljahre können vieles verändern – körperlich und emotional. Sie können aber auch eine Gelegenheit sein, den eigenen Körper noch einmal neu kennenzulernen und genauer hinzuschauen, was jetzt guttut.
Eine ausführliche Beratung kann helfen, Beschwerden einzuordnen, mögliche andere Ursachen auszuschließen und gemeinsam einen Weg zu finden, der zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passt.
Denn manchmal braucht es nur die richtige Veränderung an der richtigen Stelle, damit sich vieles wieder leichter anfühlt.
Lasertherapie
Die Intimgesundheit ist ein sensibles Thema, über das viele Frauen nur ungern sprechen. Beschwerden wie vaginale Trockenheit, wiederkehrende Infektionen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder eine leichte Blasenschwäche können jedoch die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – nach einer Geburt ebenso wie in den Wechseljahren.
Mit dem Juliet® Erbium-Yag-Laser bieten wir Ihnen eine moderne, schonende und hormonfreie Behandlungsmöglichkeit an. Durch gezielte Lichtimpulse werden die körpereigenen Regenerationsprozesse der Vaginalschleimhaut angeregt. Die Bildung von Kollagen wird unterstützt, die Durchblutung verbessert und das Gewebe kann an Elastizität und Stabilität gewinnen.
Die Behandlung eignet sich unter anderem bei:
-
vaginaler Trockenheit und Schleimhautatrophie
-
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
-
wiederkehrenden Scheiden- oder Blaseninfekten
-
leichter Belastungsinkontinenz
-
Beschwerden nach Schwangerschaft und Geburt
Die Behandlung erfolgt ambulant, dauert etwa 15 bis 20 Minuten und ist in der Regel gut verträglich. Eine Betäubung oder Ausfallzeit sind meist nicht erforderlich. Häufig werden zwei Behandlungen im Abstand von vier bis sechs Wochen empfohlen. Abhängig von den Beschwerden kann später eine Auffrischungsbehandlung sinnvoll sein.
Nicht jede Frau profitiert gleichermaßen von einer Lasertherapie. Deshalb steht für mich vor jeder Behandlung eine ausführliche persönliche Beratung. Gemeinsam besprechen wir Ihre Beschwerden, die wissenschaftlich gesicherten Behandlungsmöglichkeiten sowie die Vor- und Nachteile der einzelnen Therapieoptionen. So finden wir die Behandlung, die am besten zu Ihrer individuellen Situation passt.
Ich berate Sie gerne persönlich.
Impfungen
HPV:
Das humane Papillomavirus kommt bei Frauen und Männern vor. Aktuell wird davon ausgegangen, dass es die häufigste, sexuell übertragbare Infektion ist. Es wird unterschieden zwischen Low-Risk-HPV-Typen und High-Risk-HPV-Typen. Die Low-Risk-HPV-Typen können zu Genitalwarzen führen sog. Condylomata acuminata. Eine persistierende Infektionen mit High-Risk-HPV-Typen kann zu Zellveränderungen führen, die häufig erstmal symptomlos verlaufen. Dafür wurde das Zervixkarzinomscreening per PAP-Abstrich etabliert.
Den effektivsten Schutz vor einer HPV-Infektion bietet die Impfung. Sowohl Mädchen als auch Jungs zwischen 9-14 Jahren empfiehlt die STIKO die HPV-Impfung. Man geht davon aus, das HPV-Impfungen einen bis zu 100% Schutz vor Infektionen bieten, gegen die in den Impfungen inbegriffenen HPV-Typen. (Quelle: www.rki.de)
Die Impfquote in Deutschland ist bedauerlicherweise aktuell bei knapp 54% (stand: 2021).
Wie beraten Sie zu der Impfung gerne und führen sie auch in der Praxis durch.
Impfungen Mädchen und Jungen zw. 9-14 Jahren: 2 Impfungen.
Impfungen ab dem 15. Lebensjahr: 3 Impfungen.
Aktuell wird keine Auffrischimpfung empfohlen.
(Quellen: www.rki.de, www.amboss.de)
Saisonale Impfungen:
Grippeimpfung
Coronaimpfung
RSV-Impfungen
Medizinische Ästhetik
„Nicht ein anderes Gesicht – sondern eine frische, entspannte Ausstrahlung.“
Manchmal sind es kleine Veränderungen, die dazu beitragen können, dass wir uns wieder frischer und wohler fühlen. Deshalb biete ich in meiner Praxis ergänzend zur gynäkologischen Versorgung auch ausgewählte Behandlungen der medizinischen Ästhetik an.
Der Schwerpunkt liegt auf der schonenden Behandlung mimischer Falten mit Botulinumtoxin. Ziel ist dabei kein verändertes Aussehen, sondern ein natürliches, harmonisches Erscheinungsbild, das Ihre individuelle Mimik bewahrt.
Wie in der gesamten Medizin steht für mich auch hier eine ausführliche persönliche Beratung im Mittelpunkt. Gemeinsam besprechen wir Ihre Wünsche, klären realistische Möglichkeiten und entscheiden, ob eine Behandlung für Sie sinnvoll ist.
Die Behandlungen erfolgen ausschließlich durch mich als Fachärztin und mit hochwertigen, zugelassenen Arzneimitteln.
Gerne berate ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
